5 erprobte Schritte, wie Du kinderleicht wunderbare Kundenerlebnisse kreierst

Wunderbare Kundenerlebnisse sind das Salz in der Suppe. Sie geben Kunden das Gefühl, etwas ganz Besonderes zu sein. Wenn Du Deinem Business einen zusätzlichen Kick geben willst, dann können „liebevoll“ kreierte Kundenerlebnisse genau den wichtigen Faktor liefern, warum Menschen sich für Dein Angebot entscheiden.

 

Wenn Du ein Kosmetikstudio betreibst, dann wollen Deine Kunden beispielsweise eine kleine Auszeit nehmen, etwas für ihr „jugendliches“ Aussehen tun oder auch sich einfach nur verwöhnen lassen und im Mittelpunkt stehen.

 

Wenn Du eine Bar auf dem Kiez hast, dann wollen Deine Gäste wahrscheinlich Spaß, coole Drinks und unterhalten werden. Bist Du mit Deiner Bar eher in der 4-Sterne Liga unterwegs, dann erwarten Deine Kunden neben erlesenen Cocktails und Spirituosen hofiert und gut unterhalten zu werden.

 

Betreibst Du einen Online-Shop, dann bleibt Dir für das wunderbare Kundenerlebnis exakt der Moment, wenn Dein Päckchen geöffnet wird.

 

Schritt 1: Wer sind Deine Wunschkunden? Welche Wünsche, Sehnsüchte und Erwartungen hat diese Gruppe von Menschen?

Am Beispiel einer exklusiven Bar könnten die Wünsche und Erwartungen so aussehen:

 

-          Ab dem ersten Moment entspannen
-          Umsorgt werden
-          Wohlfühlen
-          Ein luxuriöses Ambiente
-          Sympathische Ansprache

 

Erstelle eine Liste mit allen Anforderungen, die Deine Wunschkunden in Bezug auf Dein Angebot umtreiben.

 

-           ....

 

-          .... 

 

-          .... 

 

 

Schritt 2: Der USP Deines Angebotes

Das „perfekte“ Kundenerlebnis ist abhängig vom USP (unique selling proposition oder Alleinstellungsmerkmal) deines Angebotes.

 

Am Beispiel einer exklusiven Bar könnte das Nutzenversprechen sein:

 

-          einmalig klassische Club-Atmosphäre

-          live Pianomusik

-          erlesenes Angebot an Cocktails, Whiskeys, Champagner etc.

-          Barkeeper, der schon in angesagten Clubs gearbeitet hat

-          Erstklassiger Service

 

Was ist Dein Nutzenversprechen an Deine Wunschkunden?

Wie machst Du mit Deinem Angebot das Leben Deiner Kunden einfacher, besser, lebenswerter, gesünder etc.

 

-          ....

 

-          ....

 

-          ....  

 

 

Schritt 3: Wo soll Dein Kundenerlebnis zum Einsatz kommen?

Wie soll Dein Kunde sich fühlen, wenn er Dein Angebot nutzt bzw. wenn er an Dein Unternehmen denkt?

 

Wenn Deine Kunden Dein Angebot „Live“ erleben kann, dann ist Dein Gestaltungsspielraum wesentlich größer, als wenn Du einen Online-Shop betreibst.

 

Versetzten Sie sich in die Lage Deiner Kunden. Was würde sie begeistern?

 

-            ....

 

-            ....

 

-            ....        

 

Und wenn Die jetzt der Sinn nach Inspiration steht – hier das Kundenerlebnis in meiner Lieblingsbar:

 

Meine Lieblingsbar ist immer noch Jimmy’s Bar im Hessischen Hof in Frankfurt. Geht man nicht durchs Hotel, sondern kommt von außen, steht man vor einer verschlossenen Tür und muss sich bemerkbar machen. Der Türsteher schaut dann durch ein kleines Fenster, öffnet die Tür und als Mann in weiblicher Begleitung fragt dieser: „Haben Sie noch einen Platz für uns?“ Und die Antwort lautet: „Mein Herr – für Sie und Ihre Begleitung immer!“ Na, ist das ein Kundenerlebnis! Ich war „schockverliebt“, gleich beim ersten Mal! (Selbstverständlich ist dieses Frage-Antwort-Szenario auch in jeder anderen Konstellation möglich.)

 

 

Schritt 4: Entstehen Kosten für das Kundenerlebnis?

Wenn Dein Kundenerlebnis mit Kosten verbunden ist, liegt es in Deiner Hand zu entscheiden, ob der Mehrwert für Dein Unternehmen größer ist, als das Investment.

Dieser Satz – „Mein Herr, für Sie immer“ – kostet kein Geld, aber er ist ein fantastisches Beispiel, wie man Kundenerlebnisse kreieren kann. Es ist alles eine Frage der eigenen bzw. der Unternehmens-Philosophie und der Kunden, die begeistert werden sollen.

Natürlich passt diese Ansprache nicht zu jedem Unternehmen und zu jeder Zielgruppe. Kannst Du Dir vorstellen was passiert, wenn diese Ansprache in einem Club auf dem Kiez genutzt wird? Wahrscheinlich werden die Gäste sich fragen, ob der Mensch an der Tür „partiell bekifft ist“.

 

Ein Beispiel eines Online-Shops hat mich ebenfalls total begeistert. Kennst Du Outfittery? Wer dort bestellt, bekommt seine persönliche Einkaufsassistentin am Telefon. Und kommt das heiß ersehnte Päckchen beim Empfänger an, dann sind die Kleidungsstücke nicht „lieblos“ in Plastik eingeschweißt, sondern schön mit Seidenpaper verpackt. Beigelegt ist noch eine handgeschriebene Postkarte der Einkaufsassistentin.

 

Zusammengefasst: Mit viel Liebe zum Detail und einem Blick für die Wünsche und Erwartungen der Zielgruppe wurde hier mit ganz einfachen Mitteln und wenig Kostenaufwand ein Kundenerlebnis geschaffen, das einzigartig ist. Du siehst, einzigartige Kundenerlebnisse zu schaffen, ist kein „Hexenwerk“. Trau Dich und werde kreativ.

 

Rock Deinen Markt!

 

Deine Andrea

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0