Was Marketingziele mit einer Reise in die Karibik gemeinsam haben

Du willst in die Karibik. Super! Du packst die Badesachen ein, Reisepass, Kreditkarte, setzt dich ins vollgetankte Auto und los geht’s. Hmm. Ins Auto? Nein, natürlich nicht. Was wirst du also tun, wenn du in die Karibik willst? Du recherchierst die beste Reisezeit, die Insel, auf die du reisen willst, vergleichst Flugpreise und liest Kommentare zu den besten Hotels, die in deinem Budgetrahmen liegen usw.

 

Und genauso kannst du auch bei deinen Marketingzielen vorgehen.

 

Karibik ist kein Ort, sondern eine Region mit rund 2.754.000 km² Fläche. Wähle zuerst dein genaues Reiseziel aus. Dazu ist eine kleine Definition, aus dem Duden:  „Punkt, Ort, bis zu dem jemand kommen will, den jemand erreichen will“ und „etwas, worauf jemandes Handeln, Tun o. Ä. ganz bewusst ausgerichtet ist, was jemand als Sinn und Zweck, angestrebtes Ergebnis seines Handelns, Tuns zu erreichen sucht.“

 

Auf das Marketing übersetzt, sind es messbare in Umfang, Zeit und Kostenrahmen festgelegte Ziele in Form von beispielsweise:

 

-        Umsatz/Gewinn

 

-        Marktanteil

 

-        Anfragen

 

-        qualifizierte Interessenten (Leads)

 

-        Neukunden

 

-        Social Media Ziele (z. B. Follower, Reichweite, Klicks und Suchmaschinenranking)

 

Lege also beispielsweise genau fest, wie viele neue Kunden usw. du in einem Zeitraum von drei, sechs, neun und zwölf Monaten erreichen willst. Nur dann kannst du auch messen, ob du auf einem guten Weg bist, und ob deine Marketingmaßnahmen wirklich greifen.

 

Wie du deine Ziele richtig festlegst
Du liebst die Kälte? Dann ist die Karibik auf keinen Fall ein Ziel, das dir Freude schenken und einen echten Kick geben wird. Die Ziele, die du festlegst, sollten dir Freude bereiten und auf jeden Fall erreichbar sein. Wenn du dir Ziele setzt, die völlig utopisch sind, vergleichbar mit einem Budget von 500 € vier Wochen Urlaub auf St. Lucia inkl. Flug ab Hamburg zu machen, dann wird mit viel Glück der Hinflug möglich sein. Der Rest deines Ziels wird nicht umsetzbar sein.

 

Utopische Ziele bringen nur Frust! Setze dir Ziele, die dir ein kleines bisschen Angst machen, aber zu erreichen sind. Dieses kleine bisschen Angst sollte Ansporn für dich sein, ohne dich zu überfordern. So kannst du wachsen und hältst gleichzeitig auch langfristig durch. Probiere es einfach mal aus.

 

 

Hast du schon einmal von der SMART-Formel gehört?
Diese Formel gehört zu den Klassikern der Hilfsmittel der Zielformulierung.

 

Spezifisch – Welches Ziel soll erreicht werden? Umsatz, Neukunden etc.

 

Messbar – Um wie viel soll das Ziel steigen? 10, 20 oder 30 %?

 

Attraktiv – Ist das Ziel für dein Unternehmen attraktiv, weil es für die Zukunft relevant ist?

 

Realistisch – Ist das Ziel erreichbar?

 

Terminiert – Bis wann soll das Ziel erreicht sein?

 

Ich möchte den Umsatz steigern oder mehr Kunden generieren sind keine Ziele nach der SMART-Formel. Was ist denn mehr von wie viel? SMART formuliert, wäre den Umsatz in den nächsten sechs Monaten um 10 % zu steigern.

 

 

Fokus ist der Schlüssel zum Erfolg
Konzentriere dich am Anfang auf nur wenige Ziele. Ein Ziel könnte sein, den Umsatz (S) um 10 % (M) zu steigern. Da du vielleicht in neues Equipment oder auch Weiterbildung investieren willst, um dein Angebotsportfolio zu erweitern, ist das Ziel für dich attraktiv (A). Wenn du deine bestehende Kundenliste analysierst, einen Blick auf deine Wachstumsraten in der Vergangenheit wirfst und die Wachstumsraten in deinem Markt betrachtest, wirst du ablesen können, ob dieses Ziel realistisch (R) ist. Jetzt ist nur noch der Zeitpunkt (T) zu bestimmen, bis wann du das Ziel erreicht haben willst.

 

Und so könnte deine Reiseroute aussehen

 

1.      Ziel festlegen.
Z. B. 60.000 € Umsatz in den nächsten 12 Monaten

 

2.      Verkäufe festlegen
Recherchiere, was beispielsweise dein Durchschnittsbon ist, wenn du ein Ladengeschäft hast. Wenn du Coachings gibst, dann kannst du errechnen, in welchem Wert ein Kunde durchschnittlich deine Leistungen in Anspruch nimmt etc.

 

3.      Kauftransaktionen festlegen
Wenn du beispielsweise Coaching in Unternehmen anbietest, dann kannst du jetzt festlegen, wie viele Firmen du ansprechen solltest, um auf deine Anzahl von Neukunden zu kommen.
Gleichzeitig kannst du deine Kundenliste durchschauen, welchen Kunden du beispielsweise ein Zusatzangebot offerieren kannst.

 

4.      Entwickle deinen Marketingplan, um dein Ziel zu erreichen.

 

5.      Prüfe regelmäßig, ob du noch auf dem Weg zu deinen Zielen bist. Brich dein Umsatzziel auf Monate und Wochen runter. Eine einfache Excel-Tabelle reicht aus. So bekommst du einen klaren Flugplan. Du kannst dein Ziel linear planen. Alternativ kannst du klein anfangen und dann steigern. Wichtig ist nur, das du die Zahlen im Auge behältst, um sofort gegenzusteuern, wenn du die Flugroute verlässt. Vergiss dabei nicht, auch deinen Marketingplan anzupassen.

 

Fazit: Marketingziele helfen dir, nicht nur eine klare Reiseroute festzulegen, sondern auch kontinuierlich an deinem Erfolg zu arbeiten. Und das Beste ist, jedes erreichte Ziel, ist ein wunderbarer Grund sich etwas zu gönnen und zu feiern.

 

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Rock deinen Tag!

 

 

Deine Andrea

 

 

 

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