Menschen berühren

Vision ahoi! Brauche ich als Unternehmer eine Vision? Ich glaube „JA“. Wenn Du kein großes Bild von Deiner Idee hast, dann wird das Ergebnis immer klein bleiben.

 

Große, kühne Visionen schweißen Menschen zusammen und inspirieren. J. F. Kennedy hatte diese Vision anlässlich der Mondlandung. Steve Jobs inspirierte im Sommer 2005 mit seiner Rede an der akademischen Abschlussfeier der Stanford Universität die Absolventen zu mutigem Handeln. (Hier geht’s zum Video: http://www.ifrick.ch/2011/10/steve-jobs-stanford-rede-als-deutscher-text/)

 

 

 

Diese beiden Beispiele einer Vision sind für mich kraftvoll und mitreißend. Es waren große Worte, denen Taten folgten. Hier wurde Geschichte geschrieben. Ein Gedanke, wie ein zartes Pflänzchen, wurde in die Köpfe der Menschen gepflanzt – sie wurden mit auf eine Reise genommen.

 

Visionen sind Träume, die Realität werden. Sie enthalten die Antworten auf das Warum, das Was, das Wofür und das Womit.

 

Muss ich die Welt verbessern?

Vielleicht muss es als Unternehmer nicht der Anspruch sein, die Welt zu verändern oder ferne Planeten zu erobern. Eine Vision ist nicht abhängig von der Größe der Zielgruppe, herausragendem Mut oder von der Höhe des Prestiges, die mit ihr verbunden ist. Schlicht und ergreifend soll die Vision etwas Positives im Leben von Menschen verändern. Die Welt im kleinen oder großen Rahmen ein kleines bisschen besser machen. Vorhandene Probleme lösen sowie Wünsche und Sehnsüchte erfüllen.

 

Es ist völlig ausreichend mit dem Ergebnis der Vision, einen Markt, eine Zielgruppe oder auch nur für ausgewählte Menschen aus einer Zielgruppe, das Leben einfacher oder auch glücklicher zu gestalten.

 

In jedem Fall hat das Resultat einer Vision ein starkes und positives Gefühl, wie zum Beispiel Leidenschaft, unbändige Freude und Glücksmomente etc. im Gepäck. Menschen wollen berührt und inspiriert werden.

 

Zauber entfachen

Das Zitat von David Hudson Burnham, ein amerikanischer Architekt, bringt es auf den Punkt: „Schmiede (als Unternehmer) keine kleinen Pläne, ihnen fehlt der Zauber, das Blut der Menschen in Wallung zu bringen.“

Das Ergebnis großer Visionen von Unternehmern kennst Du – es sind heute bekannte Marken wie beispielsweise Starbucks, Apple, Google und IKEA. Die Visionen waren stets einfach und präzise formuliert und enthielten nie mehr als zehn Worte.

 

Und hier der Beweis:

Starbucks: Der dritte Aufenthaltsort zwischen Arbeit und Zuhause

Google: Wir machen weltweit Informationen mit einem Click zugänglich

 

Vielleicht denkst Du gerade, dass Du als Unternehmer, weil Du kein Konzern bist, das mit der Vision einfach überspringen kannst? Da wir uns nicht sehen, so Auge in Auge, kann ich nur vermuten. Bei näherem Hinsehen und wenn Du die Geschichte der Unternehmen betrachten – alle Starbucks und Apples dieser Welt haben einmal klein angefangen. Teilweise in einer Garage. Was hindert Dich, eine Vision für Dein Unternehmen zu entwickeln?

 

Tauche tief in die Welt der Wünsche, Erwartungen und Nöte Deiner Wunschkunden ein. Analysiere sie ganz genau. Was für Produkte oder Dienstleistungen würden sich diese Menschen wünschen? Wie kannst Du den Menschen helfen? Dieser Ansatz gilt sowohl im B-to-B als auch B-to-C. Denn es sind immer Menschen, die über den Kauf bzw. Nicht-Kauf entscheiden. Sie eint: Alle wollen, dass Produkte und Dienstleistungen, für die sie Geld ausgeben, Nutzen stiften.

 

Die Vision ist der Stoff, aus dem Träume gemacht werden- Deine Träume. Geh auf die Reise zu Deiner Vision. Beschreibe wie Du die Welt mit Deinem Angebot (ein kleines bisschen) besser machst.

 

Formuliere Deine Vision präzise und einfach, sodass jeder sie verstehen kann. Zehn Worte, die ein echter Meilenstein für Dein Unternehmen sind. Mit der exakten Formulierung Deiner Vision wirst Du das, woran Dein Herz hängt, nie wieder aus den Augen verlieren.

 

Rock Deinen Markt!

 

Andrea